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11. Humboldt-Literaturtage  

   

Literaturtage

Wir danken den Förderern und Partnern:

 

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Humboldt-Bibliothek
Tegel


Tegeler Bücherstube

Berliner Autorenlesefonds

Projektleitung:

Ulrike Nickel
Jörg Freier

Humboldt-Literaturtage

Lesung am 22.11.2018, 10.45 Uhr


Jochen Voit und Hamed Eshrat
Nieder mit Hitler oder Warum Karl kein Radfahrer sein wollte

JochenVoit NiedermitHitlerPlötzlich fällt Karl alles wieder ein. Der Sommer 1943. Der Frust über die deutsche Niederlage bei Stalingrad. Und die todesmutige Idee, Hitler zu stürzen. Karl und seine Schulfreunde verteilen Flugblätter gegen die Nazis, werden von der Gestapo verhaftet und eingesperrt. Mit Glück entgehen sie der Todesstrafe. Das alles ist fast 20 Jahre her. Aus dem Teenager Karl ist ein erwachsener Mann geworden. Als Pfarrer kümmert er sich um eine kleine Gemeinde in der DDR. An damals denkt er kaum noch. Bis zu dem Tag, an dem er nach Berlin fährt und Bekanntschaft mit einem Stasi-Mitarbeiter macht. Der stellt ihn vor eine schwere Entscheidung…

Jochen Voit(c)Michaelis

Jochen Voit, geboren 1972 in Nürnberg, studiert, seit er blättern kann, die Meister der frankobelgischen Comic-Schule. Seit 2012 leitet er die Gedenkstätte Andreasstraße im ehemaligen Erfurter (Stasi-) Gefängnis und arbeitet an der Etablierung des Mediums Comic im Museums- und Ausstellungsbereich. Die Geschichten, die er recherchiert und schreibt, haben oft mit Unterdrückung und Befreiung zu tun. Zusammengearbeitet hat er bislang mit Zeichnern wie Simon Schwartz (Hamburg) und Phillip Janta (Leipzig). „Nieder mit Hitler“ ist sein drittes Szenario und seine erste Kooperation mit Hamed Eshrat. Kennengelernt haben sich die beiden 2016 - in Erlangen auf dem Comic-Salon.

Hamed Eshrat, geboren 1979 in Teheran, studierte ViHamed Eshrat (c) Avant Verlagsuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und an der Massey Universität in Wellington, Neuseeland. Er arbeitet als Designer, freischaffender Künstler und Autor in Berlin. In seinen grafischen Erzählungen ist die Inspiration, die andere Medien wie Theater, Film, Literatur, Malerei und Musik auf ihn ausüben, deutlich spürbar.